Vermeiden Sie rechtliche Probleme

Die steuerliche Durchsetzungsberatung

Die Steuerberatung endet nicht mit der Abgabe der Steuererklärung. Der Steuerberater unterstützt seinen Mandanten nicht nur bei der lückenlosen Erfüllung seiner steuerlichen Verpflichtungen, sondern er steht ihm auch bei der Durchsetzungsberatung mit seinem Fachwissen zur Seite. Dieser Teilbereich zählt zu seinem Tätigkeitsfeld und zur Mandantenbetreuung. Bei der Einhaltung von Fristen sind hierbei oft schnelle Reaktionszeiten und kurze Wege erforderlich. Recht zu haben und Recht zu bekommen, sind bekanntermaßen zwei Paar Schuhe. Der Steuerberater vertritt bei der steuerlichen Durchsetzungsberatung die Interessen seines Mandanten gegenüber der Finanzverwaltung. Steuererklärungen können zum Beispiel Prüfungen durch das Finanzamt beim Mandanten nach sich ziehen. Wenn sich aus diesen Steuerprüfungen Klärungsbedarf ergibt, kann das in der Konsequenz bedeuten, dass eine richterliche Klärung erforderlich wird. Der Steuerberater berät und vertritt seinen Mandanten in Fällen steuerlicher Außenprüfungen und bei steuerlichen Sonderprüfungen. Des Weiteren umfasst die Durchsetzungsberatung, Einsprüche gegen Steuerbescheide zu führen. Wenn es zu einem finanzgerichtlichen Verfahren kommt, hilft der Steuerberater beim Führen von Rechtsmitteln. Der Steuerberater kennt die Rechtsprechung, die die Finanzbehörde nicht unbedingt freiwillig anwendet. Er informiert seinen Mandanten über eventuelle Kosten und die Erfolgsaussichten bei einem Einspruchverfahren.

Finanzbehörde

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Komplexes Steuerrecht

Das komplexe deutsche Steuerrecht, das sich zudem ständig in Nuancen ändert, bietet dem Steuerpflichtigen viele Fallen, in die er leicht hineingeraten kann. Erschwerend kommt hinzu, dass Steuererklärungen in den Finanzbehörden in einem massenhaften Abwicklungsverfahren bearbeitet werden. Dadurch sind Bearbeitungsfehler und eine falsche Anwendung des Rechts bei allen Besteuerungsverfahren begünstigt. Für den Laien sind fehlerhafte Bearbeitungen in der Regel nicht festzustellen. Der Steuerberater verfügt über die erforderliche Qualifikation und die praktische Erfahrung, um die Fehler zu erkennen, die sich zum finanziellen Nachteil des Mandanten auswirken. In vielen Beispielen genügt ein Einspruch, um einem fehlerhaften Bescheid zur Korrektur zu verhelfen. Es kann ebenso zu Streitigkeiten kommen, die vor dem Bundesfinanzhof oder sogar vor dem Europäischen Gerichtshof ausgetragen werden. Ein anderes Thema sind steuerliche Selbstanzeigen. Der Steuerberater berät bereits im Vorfeld den Mandanten und klärt ihn über die zu erwartenden Folgen einer Selbstanzeige auf. Bei Steuererhebungsverfahren sind ebenfalls die spezifischen Kenntnisse einer Steuerkanzlei gefragt. Wenn ein Mandant eine Stundung benötigt, berät ihn der Steuerberater ebenso wie bei einem Erlass oder einer Niederschlagung. Wenn die Finanzbehörde Vollstreckungs- oder andere Zwangsmaßnahmen angekündigt hat, ist zur Abwehr dieser Maßnahmen ebenfalls die Beratung durch einen Steuerberater notwendig. Es empfiehlt sich, rechtzeitig die Beratung einer Steuerkanzlei vor Ort in Anspruch zu nehmen.